Die Ägadischen Inseln liegen wenige Kilometer vor der Westküste Siziliens und gehören zur Provinz Trapani in Italien. Ihre Gesamtfläche beträgt 37,45 km². Die Ägadischen Inseln lassen sich in die Inseln Favignana, Levanzo und Marettimo unterteilen. Die wichtigste Einnahmequelle auf allen Inseln ist die Fischerei, die sich vor allem auf den hier reichlich vorkommenden Thunfisch konzentriert.
Zu den oben genannten Inseln gehören noch zwei kleine Inselchen, Formica und Maraone, die zwischen Levanzo und Sizilien liegen und von azurblauem, klarem Wasser umgeben sind. Genau hier lebt eine große Anzahl von Thunfischen. Auf diesen Inseln erleben Sie echte Privatsphäre und Abgeschiedenheit von der Zivilisation, Sie werden sich buchstäblich wie auf einer einsamen Insel fühlen.
Die Ägadischen Inseln zeichnen sich durch wunderschöne mediterrane Natur, ein warmes Klima und sonnige Sommer aus. Dank der wirklich geringen Bevölkerungsdichte ist dieser Archipel ein Ort der Ruhe, ideal für alle Liebhaber leerer Strände und unberührter Natur.
Lévanzo – eine kleine Insel mit wunderschöner Landschaft und Ruhe
Die kleinste der Inseln ist Lévanzo, die sich im nordöstlichen Teil des Archipels befindet. Diese Insel erinnert mit ihrer Schönheit an Griechenland. Sie hat eine Fläche von 5,82 km² und wird von nur 200 Menschen bewohnt. Touristen suchen diese Insel vor allem auf, um die Höhle mit prähistorischen Malereien zu besuchen, die sich in der Grotta del Genovese befindet und 1952 entdeckt wurde.
Im Vergleich zum riesigen Sizilien ist die Insel Lévanzo wirklich winzig, dafür erwartet Sie hier echte mediterrane Atmosphäre und südländische Ruhe. Überall wachsen Olivenbäume, Orangenbäume und Ranunkeln, und auf der Insel laufen Ziegen herum. Auf der Insel gibt es ein kleines Dorf mit Cafés und einem Souvenirladen. Ansonsten gibt es hier nur einige Bauernhöfe und Sommervillen.


Favignana – eine lebhafte Insel mit einer pulsierenden Atmosphäre
Favignana ist die Haupt- und größte der Ägadischen Inseln und gehört zugleich zu den belebtesten. Sie liegt westlich von Sizilien im Süden des Archipels und hat eine Fläche von 19,8 km². Zu dieser Insel gehören noch die kleinen unbewohnten Inselchen Preveto, Galera und Galleota.
Favignana ist wahrscheinlich der beste Ausgangspunkt für einen Besuch des gesamten Archipels. Auf der Insel befindet sich das gleichnamige Dorf, das zur Provinz Tarent gehört. Die Insel ist ein Naturschutzgebiet mit zahlreichen Höhlen, wunderschönen und langen Sandstränden sowie einer üppigen Vegetation wie Macchia, Johannisbrotbäumen, Olivenbäumen und Stechpalmen. Hier kommt auch die seltene Krötenart Bucotes Siculus vor.
Die Einheimischen leben vom Thunfischfang und dem Abbau von vulkanischem Tuffstein. Die Entwicklung des Tourismus hat Favignana zu einer sehr angenehmen und bei Touristen beliebten Insel gemacht, vor allem dank der günstigen Bedingungen zum Schwimmen und Radfahren. Die Insel kann zudem mit einer Vielzahl architektonischer Sehenswürdigkeiten aufwarten.

Marettimo – Baden im kristallklaren Wasser zwischen den Höhlen
Marettimo ist die zweitgrößte Insel des Ägadischen Archipels. Ihre Fläche beträgt 12,3 km². Sie liegt im Westen des Archipels und ist von den oben genannten Inseln die am weitesten vom italienischen Festland entfernte.
Auf der Insel befindet sich eine restaurierte byzantinisch-normannische Kirche. Entlang der Küste gibt es mehrere beeindruckende Höhlen und viele herrliche Badeplätze im kristallklaren Wasser, die nur mit dem Boot erreichbar sind.
Der höchste Punkt der Insel ist der Monte Falcone mit 686 m. Marettimo hat im Winter etwa 300 Einwohner, im Sommer dann etwa 700. Der Anstieg im Sommer ist auf die Ankunft von Fischern, Tourismusmitarbeitern und traditionellen Handwerkern zurückzuführen.
Die Insel kann sich einer üppigen Vegetation rühmen, hier gibt es mehr als 500 Pflanzenarten. Zu den ständigen Bewohnern zählen auch Esel, Pferde, Wildziegen, Kaninchen, Adler, Falken und Möwen.

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